Weihnachten einmal anders…

 

Weihnachten. 2012
Weihnachten. 2012

In den meisten großen Familie hat Weihnachten eine zentrale Bedeutung: viele Jahre staunende Kinderaugen vom 1. Advent bis zu Beginn des neuen Jahres, viele Jahre Musizieren, Backen, Basteln, Gestalten, Schenken, Traditionen vermitteln, Werte pflegen, kurz gesagt „das Fest der Liebe“ so feiern, dass es nicht zu einer sinnentleerten Hülle wird. Der mütterliche Einsatz gleicht dabei häufig einem Marathon. Da es mir selbst wohl auch am wichtigsten war den weihnachtlichen Zauber zu zelebrieren und umzusetzen, blieb es mein Part diese Rolle auszuführen.
Jetzt gibt es einen Neuanfang: die “Zauberphase“ ist vorbei, nach dem Abitur des letzten Kindes beginnt ein neues Zeitalter… Alle sind erwachsen und nun geht es darum in Augenhöhe einen neuen Modus zu finden: neue Umgangsformen entwickeln; das Wissen zu vermitteln bei Bedarf für einander da zu sein, aber auch Selbständigkeit zu fördern; das Bewusstsein für Respekt vor der Privatsphäre der Eltern, die nun mehr Raum einnimmt, zu stärken; bei Bedarf zuhören, Mut machen den eigenen Weg zu suchen, zu finden, zu gehen- auch wenn Umwege dabei sein sollten… Endlich selbst all‘ die Dinge tun, die in der intensiven „Kinder-Großzieh-Phase“ warten mussten, vermittelt ein großartiges Aufbruchsgefühl…
So ist ein Weihnachtsfest in Indien mit der ganzen Familie ein guter Start in andere Zeiten. Außer der erstaunlichen Tatsache, dass- wo auch immer im ganzen Land- „Jingle Bells“ aus den Lautsprechern tönt, erinnert hier nichts an unsere Familientraditionen. Der weihnachtliche Marathon wird ersetzt durch eine Flut von Eindrücken und Erlebnissen, die erst später noch verarbeitet werden. Jeder geht hier auch einmal seine eigenen Wege, Eltern und Kinder in unterschiedlichster Konstellation, aber auch immer wieder finden sich alle zusammen und berichten von Erlebtem.
Aufbruch in die Zukunft…

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4 Kinder, 1 Enkel, 1 Ehemann, Mompreneur: Gründerin der AKADEMIE FÜR MATRISOPHIE® mit MOTHERBOOK®, BLOMM + ...

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