#DankeBaby – Ein Dankesbrief an meine Tochter

Zwei Jahre bist Du nun schon alt meine kleine Ronja Räubertochter. Du kannst mittlerweile alleine zur Nachbarfreundin die Treppen hochsteigen, sagst mir klar und deutlich wenn Du – und damit auch ich – fertig mit Schlafen bist und was Du gerne essen möchtest – Nudeln oder Ei!

 

Ich bin jeden Tag erstaunt, was für ein großartiges Kind uns da gelungen ist und habe noch immer Schmetterlinge im Bauch, wenn ich Dir und Papa gerade auf der Picknickdecke beim Spielen zuschaue.

 

Besonders dankbar, liebes Töchterchen, bin ich dafür, wie schnell Du in unser Leben gefunden hast, obwohl der Arzt sagte, dass es Jahre dauern kann bis wir Dich bekommen und wir doch lieber früher als später anfangen sollten. Nach ein paar unangenehmen Hormonbehandlungen und einer etwas chaotischen und trotzdem ganz unkomplizierten Schwangerschaft lagst Du dann nach einer viel zu langen Entbindung mit Deinen vielen dunklen Haaren vor mir und sahst Deinem Papa viel zu ähnlich – Und das tust auch heute noch. Das gibt mir Hoffnung auf mehr von Deiner Sorte!

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Zwei Jahre später danke ich Dir natürlich auch dafür, dass Du ein ganz bescheidener Schläfer warst, gerne Abende lang geweint hast und am liebsten getragen wurdest. Nachdem wir Dich geschaukelt haben, wird Nummer 2 und 3, die irgendwann mal hinterher kommen sollen, doch bestimmt ein Kinderspiel. Du hast uns sozusagen durch die harte Elternschule geschickt. Gar nicht schlecht – so im Nachhinein.

 

Danke auch dafür, dass Du morgens genauso lange brauchst, bis Du in die Gänge kommst, wie ich. Und dass wir zusammen auf dem Sofa sitzen und unsere Milch/unseren Kaffee gemeinsam im Schneckentempo schlürfen können. Wenn ich ein Kind bekommen hätte, das 5 Uhr morgens angeknipst den Tag in Angriff nehmen wollen würde, ich würde schnell die Nerven verlieren und auf pädagogische verrufene Methoden, wie KIKA am morgen zurückgreifen müssen. Danke also, dass Du mir meine elterliche Ehre lässt.

töchterchen ©Kamila Bell

Danke aber vor allem dafür, dass Du mir schon so früh gezeigt hast, dass Du ganz einzigartig bist. Du hast mir schnell beigebracht, dass Du zwar Durch mich in diese Welt gekommen bist, jedoch kein Abbild von mir bist. Du bist ganz anders als ich es erwartet hätte. Das ist manchmal noch schwierig für mich zu begreifen aber am Ende doch wundervoll. Du findest zum Beispiel, ganz anders als ich, Reisen doof. Du bist gerne Zuhause mit Papa und mir. Das reicht Dir. Mehr brauchst Du nicht. Zum Schlafen brauchst Du deine Ruhe, keine Körpernähe und Kuscheleien. Wenn Dir etwas zu langweilig wird, gehst Du einfach, egal was die anderen sagen oder machen. Ein paar Eigenheiten sind mir zum Glück aber doch vertraut. Die Trägheit am Morgen, das stundenlange Bücher angucken, die Liebe zum Backen/Kochen und mit den Händen arbeiten, die Ungeduld und die Lust an allem was Melodie und Takt hat (obwohl ich manchmal befürchte, dass du Papa´s Taktgefühlt geerbt hast).

©Kamila Bell

Vieles von Dir ist so einmalig, dass wir uns manchmal verwundert ansehen und uns Fragen, wo Du eigentlich herkommst. Dafür lieben wir Dich und freuen uns jeden morgen kurz bevor Du aufwachst auf einen neuen spannenden Tag mit Dir!

Danke!

Auch Gaby hat einen schönen Dankesbrief an ihren Sohn geschrieben. Wenn ihr ihn gerne lesen möchtet, dann geht es hier entlang.

Die Blogparrade #DankeBaby wurde von Pampers ins Leben gerufen und ruft anlässlich des baldigen Muttertages alle Blogger-Mütter auf, einmal aufzuschreiben warum sie dankebar für ihre Babys/Kinder sind. Macht mit! Wenn ihr keinen Blog habt, dann gerne auch als Kommentar!

Artikel von

Jungmutter einer kleinen Tochter, Mompreneuer, Master in interkultureller Kommunikation, ausgebildete Mediatorin

Ein Kommentar

  1. Pampers und ich sagen #DankeBaby : BerlinFreckles

    […] schon gesagt: Caro von Stadt, Land, Mama und Kathrin von nie wunschfrei, Dani von Butterflyfish, Ulrike von Motherbook. Wenn ihr mögt, macht einfach mit und sagt mit dem Hashtag #DankeBaby auf […]

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