ein Junge, eine Direktorin, ein Fotograf und 1 Mio Dollar

Vidal im Bild von Stanton von HONY

 

„Wenn wir Probleme machen, verweist sie uns nicht der Schule. Sie holt uns in ihr Büro und erklärt uns, wie die Gesellschaft um uns herum aufgebaut ist. Und sie sagt uns, dass jedes Mal, wenn jemand die Schule schmeißt, eine neue Gefängniszelle gebaut wird. Und einmal mussten alle Schüler aufstehen, einer nach dem anderen, und dann sagte sie uns, dass wir alle wichtig sind.“ Mit dieser Aussage fängt eine ganz wunderbare Geschichte an. Erzählt hat dies der 13-järige Vidal Chastanet. Er wohnt in einer typischen Brooklyner Problemgegend. Erzählt hat Vidal die Geschichte dem bekannten Blogger und Fotograf Brandon Stanton. Und das wohl auch ein großes Glück. Vidal erzählte von seiner ganz besonderen Direktorin. Einer großartigen Dame, die für ihre Schüler den extra Meter geht, nie aufgibt und so jeden Tag einen Unterschied macht. Das Bild von Vidal schlug in den sozialen Medien große Wellen.

Direktorin Lopez - Foto von Stanton

Stanton, der eine Facebook-Community von knapp 12 Mio. Fans und einen entsprechend millionenfach besuchten Blog hat, wurde neugierig und wollte diese besondere Frau gerne kennenlernen. Als er sie traf war er beeindruckt und entschied sich ihre Vorhaben Gelder für ein Sommerprogramm, welches Schüler einen Ausflug an eine Elite-Uni ermöglichen soll, zu unterstützen. Es folgte ein Spendenaufruf innerhalb von kürzester Zeit sind nicht 100.000 sondern 1 Mio Dollar zusammen gekommen. Ja 1 Mio Dollar. Mit diesem Geld kann nun die Schule nicht nur Jahrzehnte lang ihren Schülern zeigen, wo sie einmal studieren könnten, wenn sie sich dafür anstrengen, sondern auch eine Vielzahl an Stipendien liefern.

 

Das Besondere an den letzten Wochen der Spendenaktion war nicht nur, dass so unglaublich viel Geld zusammen gekommen ist, sondern vor allem, dass die ganze Zeit über das Gute in diesem Viertel im Vordergrund stand. Es waren die herausragenden Lehrer, ihre Direktorin und die Schüler mit ihren Hoffnungen und Träumen – und natürlich auch, dass das Gute in so viele Herzen und Geldbeutel vordrang. Danke!

Artikel von

Jungmutter einer kleinen Tochter, Mompreneuer, Master in interkultureller Kommunikation, ausgebildete Mediatorin

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