Erkältungszeit? – Raus an die frische Luft!

Erkältungszeit? – Raus an die Luft!

 

Mein 10 Punkte-Programm zur Infektionsprophylaxe für Kinder

Zugegeben – wir hatten das große Glück die Kindheit unserer Kinder sehr frei und unabhängig gestalten zu können:

1.: Meine 4 Kinder sind wenig bis gar nicht im Kindergarten gewesen und das scheint ein gutes Mittel zu sein, wenn man nicht krank werden will.

2.: Erst wurden alle Kinder 15-18 Monate gestillt und damit das Immunsystem erst einmal stark gemacht.

3.: Außerdem haben alle Kinder von Anfang an, so lange sie in einen Kinderwagen gepasst haben, tagsüber draußen geschlafen – im Sommer und auch im Winter bis minus 8 Grad Celsius ( diese Temperaturgrenze riet mir unsere sehr erfahrene Kinderärztin). Das haben alle Kinder sehr geliebt und es war nicht so laut wie im Haus, wo die anderen Kinder tobten und spielten.

4.: Dadurch bekamen die Kleinsten schnell einen relativ festen Schlafrhytmus, der sich auch positiv auf den Nachtschlaf ausgewirkt hat – frische Luft macht müde!

5.: Ein weiterer positiver Nebeneffekt durch das viele Tageslicht war die Bildung von Vitamin D, so dass wir hier auch auf die Vigantoletten verzichten konnten und daneben auch das Immunsystem gestärkt wurde.

6.: Später haben wir auf vitaminreiche Beikost und anschließend ausgewogene und hochwertige Vollwert-Ernährung geachtet, das hat auch einiges bewirkt.

7.: Bei älteren Kindern habe ich immer darauf geachtet, dass sie sich auch im Winter viel an frischer Luft bewegt, getobt oder – noch später – viel Sport gemacht haben, auch wenn es dann oft schon dunkel wurde.

8.: In der Schulzeit habe ich die Kinder sehr genau beobachtet und wenn ich den Eindruck hatte, dass jemand blass, müde oder sehr angestrengt wirkte, habe ich angeboten einmal einen Tag nicht in die Schule zu gehen und zu Hause zu bleiben. Das wirkt Wunder, schafft gute Laune und verhindert so manchen Infekt.

9.: Wenn’s dann doch mal jemanden „erwischt“ hat, haben wir erst einmal bei Fieber Wadenwickel gemacht. Bei Schnupfen physiologische Kochsalzlösung für die Nase und die Eustachischen Röhren an den Ohren gegeben, damit die Ohren sich nicht entzünden. Bei Husten liebten die Kinder Thymipin Hustensaft (der ist seeeehr süß!) von innen und Bronchialbalsam von Wala von außen.

Ganz selten benutzten wir auch einmal abschwellende Nasentropfen oder Paracetamol zum Fieber senken (nur wenn das Fieber lange sehr hoch war mal für die Nacht – aus Egoismus, für meine Nerven – im Buch „Kindersprechstunde“ steht: „Der Schlaf der Mutter ist heilig!“…und das stimmt!)

10.: Möglichst wenig zum Kinderarzt gehen: im Wartezimmer ist – besonders im Winter – eine unglaubliche Bakterien- und Viren-Verbreitungs-Plattform.

Wenn die Kinder es geschafft haben bis zum Schulalter ein stabiles Immunsystem aufzubauen, kommen sie erfahrungsgemäß mit wenigen Infekten durch die Schulzeit!

Hier gibt des noch viele Tips von anderen Bloggern für die besten Hausmittel in der Erkältungszeit für Kinder und deren Eltern: Lieblings-Hausmittel

 

Artikel von

4 Kinder, 1 Enkel, 1 Ehemann, Mompreneur: Gründerin der AKADEMIE FÜR MATRISOPHIE® mit MOTHERBOOK®, BLOMM + ...

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