Fasten – ein Mom’s-Reset für Körper, Seele und Geist mitten im Familienalltag

Schon letztes Jahr fasste ich am Aschermittwoch den Entschluss mitten im Alltag meiner Großfamilie zu fasten. Der Erfolg für mich war grandios: ich hatte bis Ostern eine Zeit mit vielen guten und überraschenden Erfahrungen, habe voll durchgepowert und fühlte mich danach sehr gesund, schön schlank und super fit. Fasten – ein Mom’s-Reset, das wirklich funktioniert!

Grund genug es in diesem Jahr zu wiederholen: ich werde es wieder tun, wieder für 21 Tage + Vorbereitungstagen und anschließenden Aufbautagen. Das Bedürfnis etwas Gutes für mich, meine Gesundheit und Wohlbefinden zu tun habe ich als Mittelpunkt meiner Großfamilie lange relativ klein gehalten. Es ist aber so, dass ich im Familienalltag mit Stress dazu neige zu schnell zu essen und es ist eine inzwischen wissenschaftlich erforschte Tatsache, dass manche Menschen bei viel Stress und wenig Schlaf zunehmen – auf mich trifft das jedenfalls zu und viele meiner Freundinnen, die fast alle mehrere Kinder haben, bestätigen das auch!!

Meine ersten Fastenerfahrungen machte ich zusammen mit einer befreundeten 3-fach Mutter, die sich  als Ärztin einige Zusatzqualifikationen zum Fasten angeeignet hatte. Mehrfach fasteten wir in einer Gruppe, die sie anleitete. Für mich ist das eine gute Lösung, weil man sich Freud und Leid der Fastenzeit teilen kann und am Ende potenziert ein gemeinsamer Triumph über die eigenen weniger guten Angewohnheiten die Freude.

Ist erst einmal der Entschluss für eine Fastenzeit gefasst, ist schon einer der größten Schritte gemacht. Wir sind wieder etwa 10 Personen, die sich unter der Anleitung einer anderen befreundeten Fastenärztin zusammengeschlossen haben, lauter mehrfach-Mütter und dieses Mal kein Mann (sie sind immer in der Minderheit und werden häufig im Laufe der Jahre zu „Bauchträgern“). Ein junger Twen fastet mit, doch er hat sich entschieden lieber alleine zu fasten – bei dieser mütterlichen Über-Power…

Im letzten  Jahr waren es noch 6 Kilo, die ich abnehmen wollte. In diesem Jahr ist es schon ein Kilo weniger. Die Erinnerung an die absolut energiereiche Zeit nach dem Fasten motiviert mich sehr und macht’s viel leichter vor dem Einstieg.

So unterstützen und motivieren wir uns gegenseitig, außerdem will man sich ja vor den Mitstreitern nicht die Blöße geben es nicht zu schaffen. Nun bleiben mir noch einige Tage Vorbereitungszeit. Wir machen gemeinsam eine Mayr-Kur.

Da aus meinem Umfeld immer wieder einerseits Interesse an einer Fastenzeit und andererseits immer sehr starke Zweifel angemeldet werden, wennn es um die Alltagstauglichkeit  eines solchen „Projektes“ bei voller Arbeitsbelastung geht, werde ich euch Schritt für Schritt berichten, wie es mir/uns gelingt alle Vorgaben umzusetzen. Vielleicht wird der ein oder andere ja auch inspiriert spontan mitzumachen oder ihr beobachtet erst einmal, wie und ob wir uns durch die Klippen hindurchschlängeln und macht es später selbst auch.

Meine konkreten Fasten-Vorbereitungen:

Damit ich während der Fastenzeit einen absolut freien Kopf habe und mich nicht mehr um die wenigen Dinge des spartanisch/momotonen Essens kümmern muss, bereite ich schon vorher alles vor.

Gemüsebrühe und Ingwertee mit Zitrone

Für eine Freundin und mich kochen wir Gemüsebrühe aus allen attraktiven regionalen Bio-Gemüsesorten und mit frischen Kräutern wie Thymian, Salbei, Basilikum, Koriander, Liebstöckel – da kann man nehmen, was gefällt und was erhältlich ist.

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Ein paar Tomaten zur süß-sauren Abrundung gehören auch dazu.

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Drei große Töpfe ergeben ungefähr die Menge, die zwei Personen für 21 Fastetage brauchen. Nach dem Abkühlen draußen im Winterwind, filtern wir das Gemüse heraus, so dass nur noch die reine Brühe – ohne Salz – übrig bleibt… das ganze Haus duftet nach herrlicher Gewürz-Gemüse-Minestrone.

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Anschließend frieren wir die Brühe in 500 ml Portionen mit Schockfrosttemperatur ein – das Thema Brühe ist damit erledigt, ein Glück!

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Dazu werden noch die Fastenbrötchen – wir haben jeder 42 Dinkelbrötchen mit 5% Schrotanteil vom Lieblings-Bio-Bächer (Weichardt – Berlin) vorbestellt und zusammen mit der Brühe schockgefrostet.

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Zusätzlich brauche ich noch einige Zitronen

MB-Fasten

 

und frische Ingwerwurzel für Ingwertee. Beim Fasten neigt man manchmal zum Frieren und dieser Tee wärmt auf wunderbare Weise von innen.

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Ein „Body-Check“ vom Fastenarzt

Wer zum ersten Mal fastet oder auch wie ich fast nie zum Arzt geht, kann diese Gelegenheit nutzen und sich einmal von einem Arzt, am besten einem auf Fasten spezialisierten, untersuchen und seine Gesundheit bestätigen lassen.

Fasten ist Salutogenese und sollte  auch von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt werden… der Organismus entwickelt in der Fastenzeit, ganz auf sich selbst angewiesen, auf faszinierende Weise Heilungsmechanismen für kleinere Schwächen.

Vorgespräch mit der Fastengruppe

Am Abend trafen wir uns mir der ganzen Fastengruppe, um noch einige Details für den gemeinsamen Start am Wochenende zu besprechen, uns gegenseitig zu motivieren und die letzte Zweifel an unserem Vorhaben zu zerstreuen. Ich bin doch sehr froh, zusammen in dieser Mütter-Runde zu fasten: alle sind wild entschlossen das gesamte Programm durchzuziehen – das lässt kein Schlupfloch mehr.

 

Hat jemand von euch auch Erfahrung mit Fasten oder Lust spontan mitzumachen? Meldet Euch in Kommentaren hier oder auf den Social-Media-Kanälen … – vielleicht steckt unser Fastenplan ja an: ich würde mich freuen!!

 

 

 

 

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4 Kinder, 1 Enkel, 1 Ehemann, Mompreneur: Gründerin der AKADEMIE FÜR MATRISOPHIE® mit MOTHERBOOK®, BLOMM + ...

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