Gastbeitrag: Unerfüllter Kinderwunsch?! Ja, Sie können etwas tun!


"The Child Who Was Never Born" by Martin Hudáčeka.
„The Child Who Was Never Born“ by Martin Hudáčeka.

 

Zum Muttertag haben wir einen „Gastbeitrag der besonderen Art“: wir möchten all‘ den Frauen und Paaren Raum geben, die sich inständig ein Kind wünschen und deren Kinderwunsch nicht oder zumindestens noch nicht erfüllt werden könnte.

Diesem wichtigen Themenkreis wollen wir in Zukunft einen festen Platz bei MOTHERBOOK geben. Die Autorin des nachfolgenden Beitrages, Franziska Ferber, wird die maßgebliche Ansprechpartnerin sein.

 

 

Gastbeitrag: Unerfüllter Kinderwunsch?! Ja, Sie können etwas tun!

Verfasserin: Franziska Ferber

Als ich mich als ‪Kinderwunsch ‪Coach auf die ‪‎Beratung, ‪‎Begleitung und ‪‎Unterstützung von Menschen mit einem (unerfüllten) Kinderwunsch spezialisiert habe, habe ich das getan, weil wir in unserem Land medizinisch-technisch gut aufgestellt sind – aber die Seele/Psyche der betroffenen Menschen schlichtweg zu vergessen scheinen. Ich weiss das aus eigenem Erleben, denn ich habe „alles durch“, was medizinisch in unserem Land möglich ist. Und ich weiss, wie es sich anfühlt, Monat für Monat zu hoffen – und dann wieder eine Enttäuschung erleben zu müssen. Ich weiss, dass man nach und nach in einer Spirale von ‪‎Einsamkeit, Hilflosigkeit und gefühltem Zwang zur Tatenlosigkeit gefangen zu sein scheint und sich oft selbst gar nicht mehr so richtig daraus befreien kann. Was ist richtig? Was kann ich tun? Warum klappt es bei allen anderen – und bei mir nicht? Warum versteht mich niemand? Was hilft mir? Wie kann ich endlich schwanger werden? Unser Gedankenkarussell im Kopf dreht sich irgendwann nur noch darum, endlich schwanger zu werden. Und gleichzeitig können wir nur so wenig tun. Denken wir.

 

Ich sage: Ja, Sie können etwas tun! Nein, Sie müssen nicht nur ausharren und abwarten!

Ich kenne niemanden, der die Lebensphase des (unerfüllten) Kinderwunsches mit Leichtigkeit erlebt. Viel mehr kenne ich Menschen, denen der Kinderwunsch und die medizinischen Behandlungen viel abverlangen – körperlich aber auch psychisch. Ängste, Unsicherheiten, das ständige “glücklichen Familien” ausgesetzt zu sein, ist anstrengend und fordert manchmal mehr, als das, wofür wir Kraft haben. Kaum ist man (wie ich damals) knapp über 30, verheiratet und kinderlos, muss man leider häufig mit Vorverurteilungen (sowohl im beruflichen wie auch privaten Umfeld) umgehen. Die einen (be-)fördern einen nicht mehr, weil man annimmt, dass die Frau „ratz-fatz“ in Babypause gehen wird und es sich nicht „lohnt“; die anderen setzen einen (haltlosen) Thesen aus, man sei beruflich derartig ambitioniert und egoistisch, dass man bewusst kein Kind wolle. Und wenn dann die liebe Familie noch Unverständnis zeigt oder man sich einer Vielzahl von vermeintlichen „Erfolgstipps“ ausgesetzt sieht, denen man ob fehlender Überzeugung oder Kraft nichts entgegen zu setzen hat, verstummt man schließlich.

Auch Freundschaften sind in dieser Zeit häufig belastet, weil bspw. die bisherigen Vertrauenspersonen (wie die bisher gute Freundin) auf einmal selbst schwanger ist und einen anderen Themenhorizont besetzt. Auch fällt es vielen schwer, sich in dieser Lebensphase in der Öffentlichkeit, auf Feiern und Parties oder innerhalb der Familie zu bewegen, denn das Thema Kinder / Schwangerschaft / Kinderwunsch ist unausweichlich und konfrontiert einen immer wieder mit der eigenen unerfüllten Sehnsucht und dem damit verbundenen (stillen) Leid. Diese Einsamkeit; das Gefühl über das, was bei „den Anderen“ so natürlich zu klappen scheint, nicht erreichen zu können, setzt eine Abwärtsspirale in Gang, in der Viele verloren zu gehen drohen.

 

Auf Grund der eigenen Erfahrungen und der nachhaltigen Beschäftigung mit dem Thema meine ich: Was wir Menschen mit Kinderwunsch brauchen, sind Experten! Bei jeder Kleinigkeit beim Auto oder dem Zuhause suchen wir uns Fachkräfte, weil wir wollen, dass sie sich auskennen, Erfahrung haben und eben deshalb kompetent sind. Für mich gilt das ganz besonders dann, wenn es um uns selbst – unser Leben, unsere Seele und unseren Kinderwunsch geht.

Was können Sie also ganz konkret für sich und Ihre Seele tun? Hier sind meine Top3-Tipps als Kinderwunsch Coach für Sie!

 

  1. Der Monat hat 30 Tage; nur ca. 3-4 davon sind diejenigen an denen Sie aktiv etwas für Ihren Kinderwunsch tun können. Achten Sie darauf, die verbleibenden 26 oder 27 Tage Dinge für sich als Paar zu tun – ohne die ganze Zeit über Ihren Kinderwunsch zu sprechen. Das stärkt Ihre Partnerschaft
  2. Halten Sie jeden Tag ein paar Minuten inne und fragen Sie sich (ja, auch an schlechten Tagen), was heute gut war und wofür Sie dankbar sein können.
  3. Sorgen Sie gut für sich! Nicht jeden Tag muss man vollen Einsatz bringen; oftmals reichen auch schon 80% Einsatz – so bleiben Ihnen 20% Ihrer Zeit und Kraft dafür, etwas zu tun, das nur Ihnen gut tut.

***

 

 Kindersehnsucht_Franziska Ferber_Foto


Mein Anliegen als Kinderwunsch Coach von www.kindersehnsucht.de ist es, mich Ihnen, Ihrer Sicht und Ihrem Erleben zu stellen und mit Ihnen gemeinsam den Weg zu suchen (und zu finden!), der Ihnen hilft und Ihnen den Umgang mit dem (unerfüllten) Kinderwunsch leichter macht.
Meine Kundinnen und Kunden begleite ich dabei, aus dem Ausharren, der (gefühlten) Tatenlosigkeit und Einsamkeit hin zu einem guten, achtsamen Umgang mit dem Kinderwunsch zu finden. Medizinisch sind wir in unserem Land gut aufgestellt. Aber vergessen wir doch bitte Ihre Seele und Psyche nicht! Ja, Sie können etwas tun! Nein, Sie müssen nicht nur ausharren und abwarten! Und den Weg dahin suchen wir gemeinsam; die Methoden und “Tricks”, die Ihnen ganz persönlich helfen, mit Ihrem Kinderwunsch besser umgehen zu können.

Alles Gute!
Ihre Franziska Ferber
www.kindersehnsucht.de

PS: Ich coache in meinem Büro in München oder biete Ihnen meine Unterstützung über Skype, Telefon oder E-Mail an – ganz so, wie Sie es wollen. Dann, wann Sie es wollen.

PS: Gerne biete ich Ihnen ein kostenloses, ca. 15minütiges Kennenlern’-Telefonat an, damit Sie sehen können, ob ich zu Ihnen passe und ob Sie mir vertrauen wollen. Probieren Sie es aus!

 

 

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2 Kommentare

  1. Kind
    Kind at | | Rückmeldung abgeben

    Andrere Alternative: http://wirwollenkinder.de/

    1. Gabriele Patzschke

      Es werden zu diesem Thema noch mehrere Beiträge folgen. Wir machen damit natürlich auch auf die sehr wichtigen Arbeit der Aurorin aufmerksam. Als Werbung kann man das jedoch nicht bezeichnen, wir hätten sie als solche deutlich gekennzeichnet. Wir haben hier selbst keinen direkten Vorteil. Uns liegt viel an dieser Thematik, weil sie die Ursache von großem Schmerz für viele Menschen ist.

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