Handtasche…Müllbeutel

 

Ich finde ja solche Momentaufnahmen, wie die der Handtasche, einen ganz wunderbaren Einblick in unsere individuelle Mama- und Familienwelt. Dementsprechend bin ich liebend gerne beim Aufruf von Geborgen Wachsen dabei und präsentiere Euch mit hochrotem Kopf den mülligen Inhalt meiner Tasche.

 

Um ehrlich zu sein mag ich meine Tasche nicht mal besonders und habe sie nur behalten, weil ich nach dem  Onlineshopping-Fehlkauf den Rückversand um alles in der Welt versuche zu meiden. Dementsprechend habe ich übrigens in unsere Wohnung hier und da einen Fehlkauf, den ich einfach nicht mehr zurück geschickt habe. Das Gute an der Tasche ist wiederum, dass ähnlich wie bei Mary Poppins (mein großes Vorbild in Sache Taschenorganisation!) viel mehr reinpasst als man denkt – inklusive mein Computer.

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Nun zum Inhalt

 

  1. Taschentücher, denn ich habe eine Kitakind und es ist Winter – so haben wir ständig eine Rotznase zu versorgen
  2. Kassenzettel – Ich nehme immer alle Kassenzettel mit um sie zu sortieren und so einen Überblick zu behalten. Das klappt natürlich in 100% der Fälle nicht. Sie landen, nachdem sie Monate in meiner Tasche herumgetragen werden, völlig zerknittert und verbleicht im Müll. Und trotzdem sammle ich sie fleißig weiter.
  3. Taschen in der Tasche – da ich nie etwas in der großen Tasche finde, habe ich es mir angewöhnt, wichtiges Frauenzeugs nochmal in eine kleine Tasche zu packen. Eine der schlausten Entscheidungen die ich in Sachen Taschenorga getroffen habe
  4. Gedöns – Ein Haargummi hier, eine alte Waffel da, ein Bleistift oder eine alte Verpackung. Richtige Schätze findet man leider nicht aber viel Gedöns eben
  5. Sehr wenig Kinderzeug.  Ich habe lediglich nur ein Käferhaargummi und ein Loomband gefunden. Wir handhaben es nämlich meist so, dass, wenn wir einen Ausflug machen oder an sich unterwegs sind mit Kind, die Tochter ihren eigenen Rucksack oder wir eine extra Tasche nehmen. Dan bringt weniger Chaos in meine sowieso schon chaotische Tasche und das Kind ist stolz auf ihre ganz eigene Ausstattung

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Noch schnell zur Wickeltaschenprobelmatik

 

Ich hatte eine Wickeltasche. Die hing am Kinderwagen und wurde ganz ordentlich sortiert – etwa 2 Monate lang. Dann hatte ich sie zwar noch am Kinderwagen (da sie befestigt zur Ausstattung gehörte) aber es war nie drin, was ich brauchte. Dafür fand sich dort mit der Zeit – ähnlich des Schulranzens in meiner Kindheit – altes Essen, schmutziges Taschentücher und teilweise sogar vergessene Windeln. Ja das war eklig. Sehr sogar. Deswegen habe ich die Wickeltaschensituation sehr schnell in die Tasche-in-der-Taschen-Situation umgewandelt und bin bis jetzt auch dabei geblieben.

Allerdings muss ich sagen, dass ich für das nächste Kind so eine schicke Wickeltasche gefunden habe, dass ich es nochmal probieren werde. Dann aber nicht als ausschließliche Wickeltasche sondern als Taschen-WG für mich und die Kinder.

 

Kleine Taschen – große Taschen

Ich glaube es gibt, ähnlich wie Pumps- oder Flats-Träger, Besitzer von hauptsächlich kleinen oder großen Taschen. So wollte ich immer gerne auch kleine leichte Taschen tragen, habe sogar davon ganz tolle und hauptsächlich ungenutzte Varianten in meinem Schrank, gehe jedoch am Ende immer mit den großen Teilen aus dem Haus (in die kleinen passt nicht mal mein Geldbeutel!). Schon früher war ich das Mädel im Club, dass alle Winterjacken der Freunde nahm, weil sie tatsächlich in meine Weggehtasche passten.  So hat sich mit dem Mutterdasein nicht viel in der Taschenwahl geändert, nur der Inhalt ist (minimal) ein anderer geworden.

 

Wie es in den Handtaschen der anderen Bloggermamas so aussieht könnt ihr hier nachschauen…Und ihr so?

 

Artikel von

Jungmutter einer kleinen Tochter, Mompreneuer, Master in interkultureller Kommunikation, ausgebildete Mediatorin

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