#Momsrock – Mein Kind verleiht mir Superheldenkräfte

 

 

Lucie Marshall hat zu einer richtig tollen Blogparrade aufgerufen, der ich gerne folgen will. Sie möchte gerne mehr Geschichten hören, die zeigen wie superdupercool Mamas sein können – oder bessergesagt sind. Das bringt nicht nur gute Vibes sondern hilft uns dabei, uns auch hin und wieder mal selbst zu loben, für all die großartigen Sachen, die wir als Mütter und Frauen jeden Tag leisten. Danke Luci für die klasse Idee!

 

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Dass ich Kinder wollte, war schon immer klar. Wie es wirklich sein wird, davon hatte ich keine blassen Schimmer. Werde ich gut sein? Wird es Spaß machen? Werde ich der Aufgabe gewachsen sein? Werde ich langweilig und spießig?

 

Ich habe mit vielen Dingen gerechnet aber nicht damit, dass meine Tochter mich zu einer Supermama macht, die auf einmal mit wenig Schlaf viel erreicht, die Unternehmen gründet und über sich hinaus wächst. Ich bin mit meiner Tocher als kleiner Glückspils ein Level weitergekommen.

 

Blicken wir also zurück was man als Mutter alles superdupertolles kann:

 

Ein Kind bekommen: Auf ganz unterschiedlichste Weise bringen Frauen ihre Kinder auf die Welt oder in ihr Leben. Eines haben sie gemein: Bangen, Hoffen, Schmerzen und das unglaubliche Transformationsgefühl eine Mutter zu werden.

 

Unmögliches möglich machen: In ihren Riesen-Mary-Poppins-Taschen haben sie alles was ein Kind braucht. Und wenn ausnahmsweise doch nicht das perfekte Gimmik in der Tasche ist, wird der Pullover zur Hose, die Socke zur Handpuppe und der Lippenstift zur Gesichtsmalfarbe. Mamas machen aus den unmöglichsten Situationen einfach alles möglich, um die Kinder glücklich zu machen.

 

Mit wenig Schlaf, viel schaffen: Ich habe es ja nicht geglaubt. Wenig Schlaf hat mich früher völlig fertig gemacht. Seit dem das Töchterchen auf der Welt ist, kann ich sie nachts durch die Wohnung tragen, morgens aus dem Bett fallen und nach 3 Tassen Kaffee doch sinnvolle Sachen auf Meetings von mir geben. Das ist wohl eine superkraft, die man im neuen Supermamalevel hinzubekommt. Und wenn ich so um mich sehen, sehen viele Mütter, hingegen ihrer überstrengen Selbstkritik auch wirklich dufte aus.

 

Mehr Mut haben: Meine Tochter hat mir nicht nur beigebracht geduldiger zu sein (obwohl ich da sicher noch einiges dazu lernen kann) sondern auch mutiger zu sein. Ich habe nach ihr 2 Unternehmen gegründet, neue Dinge probiert und viele Dinge gemacht, die ich mich vorher nicht getraut habe. Ich möchte gerne dass sie stolz auf mich ist, aber auch, dass ich etwas habe auf das ich stolz sein kann – völlig unabhängig vom Muttersein. Das bin ich jetzt. Mutig und stolz auf all das was ich damit auf einmal kann.

 

Wir können außerdem Traumreisegeschichten erzählen, Gute-Laune-Streuselkuchen backen, trotzdem auf Konzerte oder Partys gehen und Erwachsenen-Gespräche führen. Wir haben immer die Wahl ob wir gerade lieber in der einen oder der anderen Welt sein wollen, denn wir gehören jetzt alle beide – und das können nur richtig echte Mama-Superhelden.

 

Mehr Infos zu der Blogparrade findet ihr übrigens hier: http://www.luciemarshall.com/

 

 

 

 

 

Artikel von

Jungmutter einer kleinen Tochter, Mompreneuer, Master in interkultureller Kommunikation, ausgebildete Mediatorin

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