MOM’s Accessories – aus dem Alltag mit Baby entwickelt

Stillen in der Öffentlichkeit scheint erstaunlicherweise erst neuerdings ein Problem zu sein. Man kann jede Mutter verstehen, die sich versucht beim Stillen möglichst diskret zu positionieren, weil es ihrem eigenen Bedürfnis entspricht.

Als ich meine vier Kinder insgesamt etwa 6 Jahre gestillt habe, ist mir kein einziges Mal eine Situation begegnet, in der ich mich außerhalb von privaten Räumen beim Stillen auch nur ansatzweise unwohl gefühlt hätte, es gab keine komischen Blicke und keine negativen Bemerkungen.

Öffentlich Stillen 1990 – MOTHERBOOK®

Auf diesem Bild aus dem Jahr 1990 sind wir mit der ganze Familie und unserem dritten Kind im Restaurant Wannsee Terrassen (was später abgebrannt ist), bei schönstem Wetter, inmitten von vollbesetzten Tischen und alle essen – natürlich auch das Baby… und keinen stört’s.

Das hat sich etwas merkwürdigerweise geändert und diese Veränderung fühlt sich eher wie ein unerklärlicher Rückschritt an. Aber auch hier gibt es Abhilfe: eine clevere Mutter, die sinnvolle und nutzbringende Alltagshilfen in schönem Design entwickelt und sich damit als Mompreneur selbständig gemacht hat – MOM’s Accessories, gegründet von Johanna Ertan.

Wir haben von ihr einige Exemplare zur Probe bekommen und da ich nun wirklich nicht mehr stille, habe ich diese innerhalb der Familie weitergegeben, damit sie der nächsten Still-Generation nutzen können und es funktioniert…

Ein Stillband für perfektes Stillen an jedem Ort – MOTHERBOOK®

Die mit frischem Design gestalteten Stillbänder sorgen dafür, dass ein an die Bänder festgeklipptes Tuch jede Mutter beim Stillen „öffentlichkeitstauglich“ macht.

MOM's Accessories für's dezente Stillen an jedem Ort – MOTHERBOOK®

Genau solche Gründungen sind es, die einen positiven Zukunftsimpuls geben können. Selbst definierte Arbeitszeiten mit großem Einsatz als Selbständiger und trotzdem flexibel der eigenen Familie den nötigen Raum verschaffen zu können, ist für Mütter eine sehr gute Lösung.

Wir alle suchen nach Lösungen für das verquere Dilemma mit der fatalen demographischen Entwicklung, gepaart mit dem Anspruch finanziell voneinander unabhängiger Eltern und dem bisher eindeutigen Fehlen weitreichender kreativer neuer Ansätze.

Hier hat eine Mutter es geschafft, eine Bedarf aus ihren eigenen Alltag heraus zu erkennen, daraus ein Geschäftsmodell zu entwickeln und es auch umzusetzen und in ihr Familienleben zu integrieren. Das hat Beispielcharakter und davon brauchen wir noch ganz viele weitere kreative, mutige Gründerinnen.

Nur 15 Prozent der Gründer sind weiblich, das wird sich hoffentlich schnell ändern, denn die kreative Variabilität einer Mompreneur ist eine gute Grundlage für eine Lebensform, die Kinder besser in unser Leben mit einbeziehen. Das wird automatisch einen positiven Effekt auf die Entwicklung der Geburtenrate haben.

Unternehmer zu sein ist für viele ein Traum, aber mit den neuen Medien, der Internet als Verbreitungsoption und einer Idee, die einen Bedarf abdeckt oder sogar schafft, sind viele Träume realisierbar – und Familienansprüche integrierbar!

Seid mutig!!

 

 

Artikel von

4 Kinder, 1 Enkel, 1 Ehemann, Mompreneur: Gründerin der AKADEMIE FÜR MATRISOPHIE® mit MOTHERBOOK®, BLOMM + ...

Hallo,
Bitte hinterlassen Sie uns einen Kommentar.

Die Motherbook-Autoren versuchen, alle unerwünschten Beiträge fernzuhalten. Trotzdem ist es uns nicht möglich, alle Beiträge zu überprüfen. Motherbook kann deshalb nicht für den Inhalt der Beiträge verantwortlich gemacht werden. Jeder Nutzer trägt für seine Beiträge die Verantwortung. Wir weisen darauf hin, dass Beiträge, die gegen geltendes Recht verstoßen, auch im Internet der Strafverfolgung unterliegen und zur Anzeige gebracht werden können.

Kommentar hinterlassen

css.php