Wir Mompreneurs als Impulsgruppe auf dem Entrepreneuship Summit 2015

 

Bildschirmfoto 2015-10-20 um 23.47.58

Auf dem Entrepreneurship Summit im letzten Jahr hatte ich die Gelegenheit mit dem Veranstalter Herrn Prof. Faltin über folgendes Phänomen zu sprechen: unter den Gründern sind nur sehr wenige Frauen und davon noch weniger Mütter.  Das ist insofern schade und auch unlogisch, als dass Entrepreneurship gerade für Mütter ein besonders interessantes Feld sein könnte. Mütter wollen frei in ihrer Zeiteinteilung sein, wollen ortsunabhängig und selbstbestimmt arbeiten – jenseits  üblicher Büroarbeitszeiten. Mütter sind in der Regel sehr belastbar, gut trainiert und haben durch ihren bedeutsamen Rollenwechsel einen großen Zugewinn an Flexibilität und Kreativität entwickeln können. Das sind wichtige Bausteine für Entrepreneurship.

Bei allen Gleichheitsbemühungen, die sowohl Müttern als auch Vätern ähnliche Bedingungen schaffen sollen, bleibt dennoch ein großer Unterschied. Häufig sind es die Mütter, die in den ersten Jahren sehr eng mit dem Kind verbunden sind und sich langsamer und sanfter vom Kind entfernen wollen. Das ist kein traditionelles Rollenmuster, uns durch unsere Erziehung aufgeprägt, sondern es ist von  der natürlichen Situation her betrachtet – allein schon durch den Bindungsvorsprung durch neun Monate Schwangerschaft –  naheliegend.

Viele Frauen mit guten Jobs stellen nach der Geburt eines Kindes fest, dass sie in ihre alten Arbeitsbezüge nicht mehr so recht hinein passen oder wollen. Teilweise hängt das mit den wenig familienfreundlichen Arbeitsbedingungen in Unternehmen zusammen, teilweise jedoch liegt es in den Bedürfnissen der Mütter selbst.

Wir wollen uns an dieser Stelle nicht mit traditionellen Lebensentwürfen befassen – im Gegenteil: Entrepreneurship braucht einen kreativen Geist, die Bereitschaft etwas völlig Neues zu entwickeln und sich darauf einzulassen. Voraussetzung dafür ist eigenes Potenzial kennen zu lernen und mit großer Entdeckerfreude an Ideen zu arbeiten, die authentisch zur eigenen Persönlichkeit passen, deren Resonanz in der Umgebung zu testen und in ein möglicherweise völlig neuartiges Geschäftsmodell  oder auch Berufsbild zu verwandeln. Die sich daraus ergebenden Tätigkeiten haben den zusätzlichen Vorteil sehr befriedigend sein zu können.

Frauen gründen anders, vorsichtiger, aber nachhaltiger.

Hast du eine Gründungsidee, die dir einfach nicht aus dem Kopf gehen will? Denkst du dir manchmal, wenn du im Supermarkt, im Restaurant, Kino, Schwimmbad oder einfach nur auf der Straße stehst: „Wieso läuft dieses und jenes eigentlich so und nicht anders ab? Es muss doch leichter, günstiger, schneller, besser gehen!”

Wenn du so denkst, dann hast  Du das Potenzial zum Entrepreneur. Die Stiftung Entrepreneurship von Prof. Günter Faltin unterstützt seit 2001 Menschen mit einer Vision, Menschen wie Dich. Der eigens hierzu entwickelte Entrepreneurship Campus bietet ein für Jedermann verständliches Trainingsprogramm an, das bei der Ausarbeitung und dem Finetuning einer Geschäftsidee assistiert.

Nachdem Du sich mit dem Thema etwas vertrauter gemacht hast, lautet das Zauberwort „Austausch“. Einen so regen und erleuchtenden Dialog zwischen Laien und Profis, zwischen etablierten Entrepreneuren und denen, die es werden wollen, findest Du nirgends so wie auf dem Entrepreneurship Summit. Auf dem zweitägigen Event an der Freien Universität in Berlin haben Besucher die Chance, neue Kontakte zu knüpfen, Feedback zu Deiner Idee aus anderer Perspektive sowie Hilfestellung und Ratschläge von Gründungsexperten zu bekommen. Der Summit ist unterteilt in Keynotes, Workshops und Impulsgruppen, bei denen insgesamt rund 150 Speaker aus den vielfältigsten Bereichen der Start‐Up Landschaft, wie z.B. Social‐, Business-, Environmental-, Educational‐ oder auch Cultural‐Entrepreneurship, ihre Sichtweisen und Erfahrungen mit den Besuchern teilen. Auch persönliche Gespräche und Business Opportunities finden hier Ihren Platz. Nutze Deine Chance!

Nur 13 Prozent der deutschen Startups werden von Frauen gegründet und davon sind nur ein geringer Anteil Mütter. Das sollte sich in Zukunft ändern und dazu wollen wir ermutigen und beitragen.

Für die Impulsgruppe Mompreneurs haben wir uns zu viert zusammengefunden, um  mit euch über die besonders interessanten Aspekte rund um das Thema Entrepreneurship aus der Perspektive selbständiger Mütter zu sprechen:

Esther Eisenhardt (Gründerin des MomPreneurs-Netzwerks mompreneurs.de), Katja Ohly-Nauber (Gründerin von Laufmamalauf) und ich, Gabriele Patzschke (Gründerin der AKADEMIE FÜR MATRISOPHIE® GmbH und MOTHERBOOK®), mit der Moderation von Penelope Rosskopf (Gründerin Ariadne an der Spree).

Freut Euch auf den diesjährigen Entrepreneurship Summit und somit auf ein interessantes, informatives und abwechslungsreiches Programm – vom 24. bis 25. Oktober 2015 im Henry-Ford‐Bau der Freien Universität Berlin. #wirsinddaskapital

 

Das Video zum Entrepreneurship Summit 2015:

 

Wir freuen uns besonders auf einen spannenden Dialog in unserer Impulsgruppe „Mompreneur“ mit möglichst vielen mutigen, interessierten und kreativen potenziellen Gründerinnen auf dem Entrepreneurship Summit am Samstag, den 24. Oktober um 15:45 Uhr, FU-Berlin,Henry-Ford-Bau, Hörsaal C, hier das Gesamtprogramm.

Artikel von

4 Kinder, 1 Enkel, 1 Ehemann, Mompreneur: Gründerin der AKADEMIE FÜR MATRISOPHIE® mit MOTHERBOOK®, BLOMM + ...

Hallo,
Bitte hinterlassen Sie uns einen Kommentar.

Die Motherbook-Autoren versuchen, alle unerwünschten Beiträge fernzuhalten. Trotzdem ist es uns nicht möglich, alle Beiträge zu überprüfen. Motherbook kann deshalb nicht für den Inhalt der Beiträge verantwortlich gemacht werden. Jeder Nutzer trägt für seine Beiträge die Verantwortung. Wir weisen darauf hin, dass Beiträge, die gegen geltendes Recht verstoßen, auch im Internet der Strafverfolgung unterliegen und zur Anzeige gebracht werden können.

Kommentar hinterlassen

css.php