Gastbeitrag: Wusstet Ihr, dass jede Frau ein individuelles Zyklusmuster ähnlich eines Fingerabdruckes hat?

Ob nun blond, rot, oder braun – groß oder klein – dick oder dünn… wir Frauen sind verschieden. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich unser Zyklus keinesfalls in eine 0815-Schablone pressen lässt…

 

Wir können es oft lesen, es wird sogar im Biologieunterricht gelehrt: Frauen haben angeblich einen 28-Tage-Zyklus. Jede Normabweichung führt zu Verunsicherung. Wie individuell der weibliche Zyklus allerding sein kann, konnte nun in neuen Studien gezeigt werden.[1]

 

Die Universität Leipzig und die Frauenklinik Dresden haben den weiblichen Zyklus genauer unter die Lupe genommen und haben herausgefunden, dass jede Frau eine Art Zyklusmuster besitzt – das Unique Fertility Pattern (UFP). Sicherlich gibt es Frauen, die genau am 14. Zyklustag ihren Eisprung haben und genau wiederum 2 Wochen darauf ihre Menstruation. Die Studie konnte jedoch zeigen, dass jede Frau ihr eigenes individuelles Muster hat: 70 Prozent der Frauen hatten z.B. eine Ovulation nach dem 15. oder vor dem 13. Zyklustag. Bei 5 Prozent der Frauen lag der Zeitpunkt des Eisprungs sogar nach dem 27. Tag. Die UFP variieren somit von Frau zu Frau, aber auch von Zyklus zu Zyklus.

 

Zyklusschwankungen sind demnach nichts Ungewöhnliches.

 

Von daher beruhigt Euch! Es ist vollkommen normal, nicht dem Standardzyklus aus dem Lehrbuch zu entsprechen – und das ist doch auch irgendwie schön zu wissen!

Der Zyklus ist demnach so einzigartig wie jede Frau selbst. Von daher ist es umso wichtiger, dass sich Verhütung und Familienplanung an die individuellen Bedürfnisse einer jeden Frau anpassen. Allerdings werden oftmals hormonelle Präparate und Behandlungen eingesetzt, die erhebliche Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen. Sie unterdrücken die eigentlichen biologischen Abläufe im Körper der Frau. Dabei ist es möglich im Einklang mit dem eigenen Körper zu leben!

 

Den eigenen Zyklus besser kennenlernen und das ganz einfach.

 

Wer sich besser verstehen möchte, kann seinen Zyklus ganz einfach scannen und seiner Einzigartigkeit auf den Grund gehen. So kann beispielsweise mit einem OvulaRing das individuelle Zyklusmuster erfasst und ausgewertet werden, indem er rund um die Uhr die Temperatur im Körperinneren aufzeichnet und damit ein lückenloses Abbild des weiblichen Zyklus in Form eines sogenannten Cyclofertilogramms (CFG) liefert. Das CFG gibt Aufschluss über das fruchtbare Fenster und den Zeitpunkt des Eisprungs.

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Das Cyclofertilogramm zeigt einen langen Zyklus mit spätem Eisprung am 25. Tag und anhaltender Schwangerschaft. Die Schwangerschaft ist daran zu erkennen, dass die Temperatur in Hochlage bleibt und nicht wie bei einsetzender Menstruation üblich wieder abfällt. Wer das CFG nicht selber interpretieren möchte, kann sich eine Schwangerschaft auch einfach durch den in der Auswertungssoftware integrierten Schwangerschaftstest bestätigen lassen.

 

Der weibliche Zyklus verändert sich im Laufe des Lebens.

 

Wie individuell der Zyklus ist, zeigt sich z.B. auch in der Stillphase nach der Geburt des Kindes. So können starker Stress und Schlafmangel den weiblichen Zyklus beeinflussen. Auch ist bekannt, dass stillende Frauen eine längere unfruchtbare Phase haben. So wird derzeit auch der Einfluss des Stillverhaltens auf die Rückerlangung der Fruchtbarkeit nach der Geburt in einer neuen CFG-Wochenbettstudie unter der Leitung der Fachärztin Dr. med. Tarané Probst in Zusammenarbeit mit der VivoSensMedical GmbH untersucht. Wir sind schon sehr gespannt, welche Erkenntnisse über den weiblichen Zyklus diesmal erlangt werden können.

 

Mehr Informationen zur Wochenbettstudie und zum OvulaRing können unter http://tinyurl.com/ovularing abgerufen werden.

 

 


[1] Vgl. Der Privatarzt Gynäkologie, Sonderbericht: Zeitpunkt der Ovulation. Die fortlaufende Messung der Körperkerntemperatur gewährleistet zuverlässige Aufschlüsse. Ausgabe 3, Mai 2014.

* Vermerk von Motherbook: dDeser Beitrag ist nicht gesponsert. Wir finden dieses Thema spannend uns geben für spannende Themen gerne auch eine Plattform, wenn wir daran glauben und sie für unsere LerserInnen interessant und hilfreich sind.

Artikel von

Jungmutter einer kleinen Tochter, Mompreneuer, Master in interkultureller Kommunikation, ausgebildete Mediatorin

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