Andere Länder andere Sitten – der Start ins Leben

Andere Länder andere Sitten –Motherbook

Die Geburt eines Kindes und alle Umstände, die dazu gehören, haben auf der ganzen Welt etwas Magisches. Überall möchte man mit dem Start ins Leben die besten Voraussetzungen für ein gesundes, langes und erfülltes Leben schaffen. Die Sitten und Gebräuche um diese um diese Zeit herum weichen weit von einander ab und sind manchmal sogar gegensätzlich. Das größte Gewicht hat hat überall die Liebe, mit der der Weg ind Leben begleitet wird…

 

Wusstest du, dass…

 

…dass Babys in Indonesien hockend eingewickelt von der Decke hängend schlafen, damit sie nicht an ihrem Erbrochenen ersticken können. Und die frischgebackenen Mütter müssen 40 Tage sitzend schlafen um böse Geister auszutreiben.

 

…dass der Nachwuchs in Afghanistan die ersten 2 Jahre nie alleine gelassen wird, aus Angst, dass ein böser Geist es stehlen könnte.

 

…in Westafrika bekommen die Kinder erst viele Monate später einen Namen, um sie so vor bösen Geistern zu schützen. Ohne Namen werden sie von ihnen nicht gefunden.

 

…am Amazonas in Brasilien werden die Babys die ersten Monate nicht als Menschen sondern als Waldgeister angesehen. Sie dürfen in dieser Zeit ihre Väter nicht sehen, da Männer schlechten Einfluss auf ein Neugeborenes haben sollen.

 

…dass es in Mali den Schwangeren nicht erlaubt ist, sich zu bücken, wenn sie Wasser holen, sonst würden sich die Kinder im Bauch übergeben.

 

…in Thailand dürfen die Frauen unter der Geburt nicht schreien, weil sie ein freches Kind bekommen. Der Geburtsschmerz soll die Strafe ihrer Sünden darstellen

 

…dass, in vielen Ländern das Familienbett die Norm ist. So schlafen die Kinder traditionsgemäß in Japan bei der Mutter bis sie 3 Jahre als sind.

 

…dass in den meisten Ländern Afrikas und Südamerikas die Frauen hockend gebären. Im Senegal wird die Gebärende sogar animiert während den ersten Phasen der Geburt zu tanzen.

 

…dass in Indien die Hebamme auf den Bauch der Gebärende setzt, um dem Kind so auf die Welt zu helfen.

 

…in China, Indien, Marokko soll die Geburt schneller und leichter verlaufen, wenn alles geöffnet wird: Haare, Kleidung, Türen, Schnürsenkel und letztendlich dann auch der Muttermund. Während in Mexiko alles geschlossen gehalten wird, um böse Geister nicht herein zu lassen.

 

…dass vielerorts in China keine Windeln gibt, sondern die Kinder abgehalten werden und bei den Inuits die Windeln aus Moos gemacht werden.

 

 

…in Südamerika bekommen die ganz Kleinen eine Munddusche: Die Mutter wärmt Wasser im Mund an und sprüht das Kind mit einem gezielten Strahl sauber.

 

Wisst Ihr dazu noch mehr zu berichten? – Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr Euer Wissen mit und teilt!

 

 

Artikel von

Jungmutter einer kleinen Tochter, Mompreneuer, Master in interkultureller Kommunikation, ausgebildete Mediatorin

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